Verletzungsfrei klettern?!

Apropos Verletzungsgefahr: Da ich auch der Meinung bin, dass Bouldern st├Ąrker belastet als Klettern, habe ich mir ├╝berlegt, hier in der Rubrik ┬źKlettertraining┬╗ eine kleine Mini-Serie zum Thema Kletterverletzungen zu starten.

Aber halt: Ich habe Kletter-Laien, die es wissen wollen, immer erz├Ąhlt, wie sicher das Klettern doch eigentlich ist: ┬źDas gef├Ąhrlichste beim Klettern ist der Zustieg zum Fels!┬╗ Stimmt das etwa nicht?

Doch, schwere Verletzungen und Unf├Ąlle sind – im Vergleich zu anderen Sportarten – relativ selten. Aber viel wichtiger und verbreiteter sind die sogenannten Klettersch├Ąden. Kleine, kaum sp├╝rbare ├ťberlastungsanzeichen, ein Zipperlein hier, ein Ziehen dort…
Diese Sportsch├Ąden treten schleichend auf und gipfeln dann in tats├Ąchlich krankhaften Zust├Ąnden, die Dich zu einer Kletterpause zwingen. Klassische Klettersch├Ąden sind Fingerprobleme bis hin zu Ringbandrissen, Ellenbogenprobleme bis hin zu Tennis-/Golferellenbogen, Schulterprobleme bis hin zum Impingementsyndrom.

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Da diese Sch├Ądigungen langsam auftreten, kannst Du Dich ganz gut daran gew├Âhnen, sie ignorieren oder tolerieren. Die extremen Auspr├Ągungen, die ich eben genannt habe, sind aber immer ein zwingender Grund, das Klettern l├Ąngere Zeit (bis zu 6 Monaten) aufzugeben. Deshalb solltest Du mit Deinem K├Ârper pfleglich umgehen. Dazu geh├Ârt:

  • ausgleichende Kr├Ąftigungs├╝bungen durchf├╝hren (Pr├Ąvention!)
  • zu Verk├╝rzung neigende Muskeln dehnen
  • Warnsignale ernst nehmen
  • gut aufw├Ąrmen
  • beim Auftreten von Schmerzen das Klettern sofort einstellen

Ich stelle hier in loser Reihenfolge ein paar ├ťbungen vor, um die h├Ąufigsten Klettersch├Ądigungen und Fehlentwicklungen zu vermeiden.
Ich freue mich ├╝ber Anmerkungen, Fragen und W├╝nsche!