Schollberg

Du suchst einen anfÀngertauglichen Klettergarten mit möglichst kurzem Zustieg? Dann fahr doch ins Sarganserland!

Der Klettergarten Schollberg bietet ein, auf mehrere Sektoren verteiltes, Routenspektrum in den Graden 2 bis 7c – somit ist quasi fĂŒr jeden etwas dabei.

Überblick Klettergarten Schollberg

Am Ortsausgang von TrĂŒbbach, in Richtung Sargans fahrend, findet sich direkt neben dem aktiven Steinbruch Schollberg ein Parkplatz. Man löse dort einen Parkschein (5,00 Fr. fĂŒr das Tagesticket), wobei die Erlöse dem Unterhalt der Infrastruktur zugute kommen – zum Beispiel fĂŒr die aufgestellten Toiletten, was ja durchaus keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist!

Nur wenige Meter vom Parkplatz entfernt stösst man auch gleich auf den ersten Sektor mit vier exzellenten Plattenrouten (allesamt 4c).


Wer keine Plattenschleicherei mag oder wenn es dort zu warm ist – SĂŒdseite! – lĂ€uft man einfach wiederum ein paar Schritte weiter zu den nĂ€chsten Sektoren:

Sektor “Parkplatz”

Sektor “TrĂŒbbach” rechts

Sektor “TrĂŒbbach” links

Sektor “Kleine Wand”

Hauptsektor rechts

Hauptsektor mitte-rechts

Hauptsektor mitte

Hauptsektor links

Was sind denn das fĂŒr seltsame Betonteile?
Nun – das, was heute ein Klettergarten ist, war frĂŒher ein Teil des Artilleriewerks Schollberg, was wiederum Teil des Reduit-Festungsgebiets Sargans und dementsprechend mit Panzerabwehrwaffen ausgestattet war.
Die Anlage wird heute, knapp 20 Jahre nach ihrer Ausserdienststellung, vom Artillerie-Fort-Verein Magletsch (AFOM) betreut und die Bunker können im Rahmen einer FĂŒhrung auch von innen besichtigt werden.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, klettert man je nach Uhrzeit im Schatten oder in der Sonne – so kann man sich den Tag entsprechend einteilen. Ebenso ist geeignete Infrastruktur vorhanden, um den allfĂ€lligen Cervelat zu grillieren 😉
Wenn da nur der VerkehrslĂ€rm nicht wĂ€re…

NatĂŒrlich ist man aufgrund der verkehrsgĂŒnstigen Lage und dem breiten Routenspektrum hier nie allein. Wie stark der Klettergarten frequentiert ist, zeigt sich auch an den Abnutzungsspuren einiger Routen – Kalk speckt eben mehr oder weniger schnell ab; allerdings sind die Klettereien hier noch angenehmer als an den meisten Felsen auf der SchwĂ€bischen Alb…

Ein Topo bzw. die BenĂŒtzung eines KletterfĂŒhrers erĂŒbrigt sich hier – die Routennamen sind angeschrieben und auch auf einer Infotafel vor Ort nochmals angefĂŒhrt.
Dennoch: Der einschlĂ€gige KletterfĂŒhrer ist der “Schweiz plaisir ost” aus dem Filidor-Verlag – hier findet man auch Alternativen in der Umgebung, z.B. den 5 km entfernten Klettergarten Brochne Burg mit einer ebenfalls breiten Auswahl an Routen, allerdings mit lĂ€ngerem Zustieg.

Wer’s ruhiger und weniger abgespeckt mag, muss eben ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen und sich an den WĂ€nden bei der Alp Atscha oder noch weiter oben am FĂŒdlibaggeberg die Finger langziehen.

 

Hinterlos e Antwort

Dini E-Mail AdrÀsse wird nid veröffentlich Erforderlichi Felder sind markiert *