Outdoor-Getränk

In der Kategorie “Ausrüstung” stelle ich in loser Reihenfolge mal mein Outdoor-Equipment vor und gebe zu dem einen oder anderen Produkt meinen “Senf” ab. Gerne dürft ihr mir natürlich auch Fragen zu einzelnen Sachen stellen.

Teil 2 – Outdoor-Getränk

An erster Stelle, noch vor dem Essen, steht eigentlich die Flüssigkeitsaufnahme. Der Mensch neigt eh dazu, eher zu wenig zu trinken. Zwei (2) Liter pro Tag gelten als Minimum, an heissen Tagen natürlich entsprechend mehr – das gilt im übrigen nicht nur für Outdooraktivitäten, sondern auch für den Berufsalltag! Da mutet es doch schon fast als Frechheit an, wenn man als sogenannte Tagungsgetränke nur zwei kleine 0,2ℓ-Fläschchen serviert bekommt…

Wohin damit?
Zu Anfang meiner “Outdoor-Karriere” benutzte ich normale PET-Flaschen und die bekannten Sigg-Trinkflaschen – musste dabei aber feststellen, dass ich zwar zwei bis drei Liter Wasser mit mir rum- und auf die Gipfel schleppte, aber trotzdem viel zu wenig trank.
Warum? Bequemlichkeit!
Langsamer laufen oder gar anhalten, Flasche rauskramen, aufschrauben, trinken, zuschrauben, verstauen… Ufff…

Zu umständlich, daher bin ich recht bald auf ein ordentliches Trinksystem umgestiegen. Ich hatte mich für das Source Widepac entschieden, wegen der grossen Öffnung aus zweierlei Gründen: Erstens die leichte Befüllbarkeit und zweitens die problemlose Reinigung.
Hat sich insgesamt voll bewährt und benutze es nach wie vor regelmässig, insbesondere in Verbindung mit meinen grösseren Rucksäcken.

Source Widepac

Für kürzere Touren – zum Beispiel fürs Geocachen o.ä. – habe ich zwischenzeitlich noch ein zweites Trinksystem, oder genauer gesagt, einen Trinkrucksack von Osprey (Modell “Verve 10”, wird nicht mehr produziert). Die gibt’s in verschiedenen Grössen mit mitgelieferter Trinkblase und trotzdem noch mehr als genug Stauraum für allerhand Krimskrams (als Bienengiftallergiker muss ich z.B. immer ein Notfallset mitführen, das allein schon von Grösse/Volumen einer kleinen Trinkflasche nahekommt).

Aber: Ich gebe zu, hin und wieder schleppe ich noch eine Thermoskanne mit rum, gefüllt mit heissem Kaffee, denn schon Wolfgang Güllich wusste:

Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffeetrinken ist Teil des Kletterns!

Was kommt rein in den Behälter?
Wasser natürlich! 🙂 “Wasser plus X”, sage ich immer.

Der sinnvollste Durstlöscher wäre eigentlich Apfelsaftschorle, aber das vertrage ich nicht so gut, scheidet also bei mir für den Outdooreinsatz aus. Pures Leitungs- oder Mineralwasser trinke ich den ganzen Tag über bei der Arbeit, ist mir aber zu “langweilig” und ich möchte wenigstens draussen ein bisschen Geschmack im Mund haben. Hebt ja schliesslich auch die Laune!

Getränkepulver – isotonisch muss es sein – gibt’s wie Sand am Meer, da darf jeder seinem Geschmack und seinem Geldbeutel (ja, die Preisunterschiede sind enorm) freien Lauf lassen.
Ich persönlich bevorzuge das Iso Orange Pulver von Aptonia (Decathlon), welches nicht nur ziemlich lecker schmeckt, sondern auch für einen Sportdrink unschlagbar günstig ist (2kg Getränkepulver kosten 19,90€ und damit 1ℓ fertiges Getränk nur 0,77€).
Auf Platz 2 rangiert bei mir der Multipower Iso Drink, der nicht ganz so süss und leider auch etwas teurer ist (735g Pulver für 9,99€ -> 0,95€/ℓ).

Dazu gibt’s dann noch, da ich mich immer mal wieder in den Hungerast manövriere, noch ein wenig kohlenhydrat-reiches “Nassfutter” in Form des Dextro Energy Liquid Gel (relativ dünnflüssig) oder das PowerBar PowerGel Hydro (wirklich gel-förmig) – aber dann komme ich auch schon allmählich in den Bereich der Ernährung, dem ich noch ein separates Kapitel widmen werde…

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