La Sportiva Miura VS

Die Familie Miura hat Zuwachs bekommen! 😉

La Sportiva Miura - alt und neu

Die beiden Exemplare links sind ja «alte Bekannte», die schon ein paar Jahre auf dem Markt sind und seit ein paar Monaten gibt es als 2015er-Modell eine neue Variante (im Zuge der «Farb-Revolution» bei La Sportiva eingeführt).

Von links nach rechts:

Die Modelle unterscheiden sich allerdings nicht nur in den Farben, sondern auch in der Ausstattung.
Das Unisex-Modell ist minimal breiter geschnitten und verfügt über eine Vibram XS Grip-Sohle mit 4mm Dicke, während die Damenmodelle eben – erwartungsgemäss – etwas schmäler geschnitten sind und einen komplett neuen Sohlenaufbau haben mit dem neuen Vibram XS Grip2 mit 3,5mm Dicke sowie der von den anderen High-Performance-Schuhen bekannten P3-Zwischensohle mit 1,1mm LaspoFlex.

Mittlerweile hat sich der Miura zu meinem Lieblingsschuh gemausert – obwohl er eigentlich als «High-End-Schuh» konstruiert ist, fungiert er bei mir eher schon als Allrounder; dementsprechend habe ich den Schuh in allen drei Varianten und unterschiedlichen Grössen (37 bis 39½, insgesamt 11 Paar) für verschiedene Einsatzgebiete.

Das Grössenthema ist ja so ne Sache bei La Sportiva… grundsätzlich fallen die Exemplare deutlich grösser aus als angegeben; eine Faustformel sagt, rund 2-2½ Nummern kleiner als Strassenschuhgrösse.
Regulär, in Strassenschuhen, trage ich Grösse 40/41 (UK 7) und habe mich bei Kletterschuhen von La Sportiva so in der Grössenordnung um 37½ eingependelt, da sind sie dann performand-eng, aber nicht allzu fies.
Übrigens trage ich – trotz der Blümchen bei der Farbvariante «ice» – das Damenmodell lieber, da es mit meinen schmalen Füssen besser harmoniert.

Gestern musste ich unbedingt den neuen blauen Miura testen, da der schon seit Ende letzten Jahres mich aus meinem Schuhregal anlächelt – und gleich als Hardcore-Bequemlichkeitstest, nämlich beim MSL-Klettern in Nassereith.
Tja, den Test hat der Schuh in Grösse 38 gleich gewonnen. Irgendwie grundsätzlich angenehmer geschnitten als die älteren Modelle, war der schon nach der ersten Seillänge so bequem, dass ich auch nach dem Abseilen am Ende der Route nicht das Gefühl hatte, ihn sofort von den Füssen reissen zu müssen.
Gewonnen, der darf bleiben! 😉
Einziger klitzekleiner Nachteil: Das blaue Material macht lustige «Schlumpffüsse», sprich: Es färbt ab. Geht aber durch Waschen leicht wieder weg, so dass man am nächsten Tag nicht auf offenes Schuhwerk verzichten muss.

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