Klettergewohnheiten

Informationen zum Thema Klettertraining gibt es im Internet ja zuhauf. Der Begriff «Training» hat für viele jedoch einen etwas abschreckenden Beigeschmack. Dabei ist es jedoch ganz einfach:
Wenn Du es schaffst, winzig kleine Veränderungen in Deinem alltäglichen Ablauf einer Klettereinheit einzufügen, dann wird aus einer Einheit «Ich gehe einfach mal etwas klettern» ohne mehr Aufwand und Stress eine effektive Trainingseinheit. Der Unterschied liegt lediglich im Detail.

Ein paar Beispiele, welche kleinen Veränderungen eine Klettereinheit zu einer Trainingseinheit werden lassen:

  • Schon beim Aufwärmen einen Aspekt des «guten» Kletterns beachten: «Weich greifen», Fusswechsel, dynamische Bewegungsansätze…
  • beim normalen Klettern eine Technik als Vorgabe immer wenn möglich und unmöglich machen
  • am Ende der Klettereinheit als Training der Kraftausdauer Routen «herunterspulen»: Zuerst die 6, dann am selben Seil ohne Pause die 5, 4… bis Du rausfällst, und dann noch ein wenig weiter…
  • Technikvariationen erzwingen: Eine Route immer wieder klettern, aber immer wieder anders…
  • eine schwere Route projektieren
  • an Deiner Vorausplanungsfähigkeit arbeiten
  • gezielt an Deinen Schwächen arbeiten: nur Dächer, nur Platten, nur Sloper, nur Leisten… Eben das, was Du nicht gerne magst.

Es braucht nicht viel, um während des normalen Kletterns besser zu werden. Sei kreativ, dann wird aus einer Einheit Klettertraining auch ohne Schmerz und Quälerei eine effektive Trainingseinheit. Und die macht dann sogar Spass!