Haselstein

Stellt Euch vor, ihr lauft im Schwabenland bei Breuningsweiler, einem Stadtteil von Winnenden, ahnungslos durch den Wald und entdeckt plötzlich ein paar Sandsteinwände, an denen frische Chalkspuren und – bei näherer Betrachtung – einige Bohrhaken angebracht sind.

Was tut ihr?

Weitergehen? Crashpad holen?
Ich hab mich für letzteres entschieden. Eigentlich darf ich’s, im Nachhinein betrachtet, ja gar nicht laut sagen. Eine Recherche über das Bouldergebiet Haselstein brachte nämlich folgende Ergebnisse:

  • Betreten verboten
  • Klettern verboten
  • Klettern verboten, Bouldern geduldet

Und was jetzt? Aufgrund der Tatsache, daß ich bei meinen – inzwischen mehrfachen – Besuchen des Gebiets nie alleine, also der einzige Crashpadbenutzer, war, tippe ich mal auf Variante 3.
Mit Seil und Exen würde ich mich da jedenfalls nicht blicken lassen, zumal der Zustand der Haken auch fraglich ist, nachdem seit rund 20 Jahren dort offiziell nicht mehr geklettert wird.

Jedenfalls gibt/gab es dort sage und schreibe 48 Routen und Boulderprobleme in den Schwierigkeitsgraden UIAA 2+ bis 9-

Interessant ist, daß das Gebiet immer noch als Karteileiche ohne nähere Angaben im DAV-Felsinfo (unter “Kletterregion: Neckarland”) auftaucht und sogar schon der Stuttgarter Zeitung die Sache einen Artikel wert war…

Noch ein paar Fotos:

Haselstein Linkes Ende
Linkes Ende
Haselstein Kleine Platte
Kleine Platte
Haselstein Dächleswand
Dächles-Wand

Boulder-Ecke

 

Hinterlos e Antwort

Dini E-Mail Adrässe wird nid veröffentlich Erforderlichi Felder sind markiert *