Gueberschwihr

Das lange Osterwochenende sinnvoll nutzen:
Das Auto volladen…

… mit dem gesamten Vorrat an Kletter-, Boulder-, Übernachtungs- und Verpflegungsmaterial für 2 Personen und ab ins Elsaß.

Das Wetter sah ja am Samstag nicht allzu vielversprechend aus, aber besserte sich, je weiter wir gen Westen fuhren. Jenseits der deutsch-französischen Grenze dann Sommer, Sonne, Sandstein!

Unser Ziel war das kleine Städtchen Gueberschwihr in der Nähe von Colmar.
Es gibt dort zwei Klettergärten, “Vieux Gueb” (also der “alte” Klettergarten) und “Nouveau Gueb” (der “Neue”).
Vieux ist was zum Bouldern und Topropen, da sämtliche höhere Blöcke durchgehend mit Umlenkern versehen sind …

… während Nouveau sich in ein klassisches Bouldergebiet und einen klassischen Klettergarten mit durchweg gut abgesicherten Routen unterteilt.

Allerdings lügt der Kletterführer nicht, wenn darin die Rede ist, daß an schönen Wochenend-/Feiertagen dort Seilsack an Seilsack liegt.
Die meisten Kletterer, die wir dort angetroffen haben, waren übrigens Deutsche und Schweizer…

Für jeden Geschmack ist übrigens was dabei: Insgesamt rund 180 Routen in den Schwierigkeitsgraden 2 bis 8b zuzüglich eeetliche Boulder… fragt mich nicht, wieviel wir geklettert/gebouldert haben und welche es waren – ich hab irgendwann das Mitzählen bleiben lassen, scheiß auf die Ticklist…

Zum schnellen Nachschlagen gibt eine reichlich bunt zusammengefasste Topo-Seite  von Serge Haffner.

Meine Kletterpartnerin und ich haben uns bevorzugt im Vieux aufgehalten, da einfach deutlich ruhiger – oder, wie man auf neudeutsch sagt, “chilliger”.

Montag fiel dann das Finger-Langziehen leider buchstäblich ins Wasser, worauf wir den Heimweg antraten und schließlich, da wir immer noch nicht genug geklettert waren und der heimische Fels auch schon naß war, in der Reutlinger Kletterhalle strandeten.

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