Adolf-Pichler-Hütte

Am 03. Oktober zieht es mich traditionsgemäss nach Österreich – meinen freien Tag habe ich daher genutzt, um ein kleines Bouldergebiet in der Nähe von Innsbruck aufzusuchen:

Ein Stück oberhalb der Adolf-Pichler-Hütte, am Fusse der Kalkkögel* gibt es ein paar grössere (und natürlich kleinere) Blöcke, an denen irgendwann irgendjemand mal was definiert hat.

36 Probleme an 7 Blöcken in den Schwierigkeitsgraden Fb 2+ bis Fb 6a+ zuzüglich einer kleinen 7b-Traverse machen zwar keine wochenendfüllende Bouldersession, aber als “Nachtisch”, wenn man eh auf der Hütte logiert, kann man sich oder seine Kinder hier durchaus noch ein bisschen beschäftigen.
Oder für diejenigen, die nach den beiden benachbarten Klettersteigen, Steingrubenkogel-KS und Schlicker-KS, immer noch nicht genug haben… wobei wohl kaum ein Klettersteiggeher noch ein Crashpad da mit hochschleppen wird…

Ein Topo gibt’s online.
Vom Beklettern des Block D rate ich eher ab. Es handelt sich bei diesem Block um einen Gedenkstein für verunglückte Bergsteiger – hier haben Freunde und Angehörige sogar Kerzen hingestellt. Das halte ich moralisch für ziemlich daneben, sich an dem Denkmal sportlich zu betätigen…

Zufahrt/Zustieg: Mit dem Auto über Axams und Grinzens zur Kemater Alm (Mautstrasse, 3 ΕΥΡΩ pro Tag), dann zu Fuss in ca. 45-60 Minuten zur Adolf-Pichler-Hütte und anschliessend dem Wegweiser zum Klettersteig folgen; noch 10 Minuten bzw. 100 Höhenmeter von der Hütte entfernt liegen die Blöcke.

* Apropos Kalkkögel:
Setzt Euch bitte mit dafür ein, dass dieses wunderschöne Schutzgebiet nicht als Skigebiet missbraucht wird und unterzeichnet die entsprechende Petition!

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