Schlossgrotte Burg i.L.

Bouldern im Baselbiet, Teil 2 …
Herbstanfang, und laut Meteo stand der Regen kurz bevor, also suchte ich mir gleich was, wo man nicht sofort klatschnass wird.

Und da wurde ich doch direkt in der Schlossgrotte bei Burg im Leimental (Koordinaten: 600’254 / 256’210) fündig:

Schlossgrotte Schlossgrotte
Schlossgrotte Schlossgrotte

Hier warten 15 – meist überhängende – Probleme an Leisten und Löchern von 6a bis 7b+ darauf, regelmässig beklettert zu werden. Überraschenderweise ist dieser Spot offensichtlich nicht sehr stark frequentiert, wie die Felsoberfläche und nicht wenige Spinnweben zeigen. Aber dafür ist eben das Gestein noch sehr griffig.

Zustieg ist denkbar einfach: Es gibt zwei Wanderwege vom Dorf aus zur Burg. Wenn man den südlichen davon nimmt, erreicht man beim Aufstieg zur Burg zwangsläufig die Grotte, da der Wanderweg da durchführt.
Nur das Parkieren ist etwas problematisch, im Dorf gibt es nur ganz wenige Parkplätze, die an schönen Wochenenden von Wanderern und Burgbesuchern belegt sein werden.

Bouldern ist hier (überraschenderweise) ausdrücklich erlaubt, wie es aus der Verordnung über das Naturschutzgebiet «Schlossberg» hervorgeht; allerdings nur in der Grotte und nicht an den umliegenden Felsen.

An dieser Stelle ein bisschen Werbung für einen guten Zweck:
Auf dem Foto trage ein Shirt von CAC – Climbers Against Cancer.
Wer’s (noch) nicht kennt: Diese Organisation verkauft Klamotten und neuerdings auch Kletterhardware und spendet die Verkaufserlöse zugunsten der Krebsforschung.
Als persönlich/familiär Betroffener finde ich das wirklich ein sehr  sinnvolles Projekt!

Auf dem Rückweg schaute ich noch kurz bei der nur wenige Kilometer entfernt liegenden Pechhöhle (Koordinaten: 601’580 / 254’487) vorbei:

Pechhöhle
Haupthöhle

Pechhöhle innen
Im Inneren der Haupthöhle – mit den unübersehbar dicken Chalkspuren…

Pechhöhle Nebenhöhle
Nebenhöhle links (westlich) der eigentlichen Pechhöhle

Streng genommen sind es zwei Höhlen; die kleinere befindet sich ca. 70m links der Haupthöhle.
Insgesamt findet man ebenfalls 15 Boulderprobleme zwischen 4+ und 7c+ in dem grossen Dach mit allerlei Löchern.
Obschon die Höhle mit ihren grossen und kleinen Löchern durchaus imposant aussieht und interessante Boulder in ihrem Bauch birgt, blieb diese Tatsache aber auch nie wirklich geheim – hier sind deutlich stärkere “Gebrauchsspuren” als in der Schlossgrotte zu finden. Nach meinem Empfinden schon fast zu starke Gebrauchsspuren; wenigstens die dicken Chalk-Schichten hätte man doch vor dem Verlassen auch wieder wegputzen können… so relativieren sich die grundsätzlich recht guten Griffe auch wieder.

Topos?
Nachdem sich die Freunde des Basler Jura um die letzten verbliebenen Exemplare der Fluebible prügeln, bleibt für Topos nur noch die kostenpflichtige Bimano App (für iOS und Android).

Bin halt ein Flaschenkind…

(Dies ist die Fortsetzung von meinem Artikel “Outdoor-Getränk“)

Mittlerweile bin ich, mehr oder weniger zwangsläufig, von den Trinkblasen wieder abgekommen – eine schwächelte am Schlauchansatz, die andere bekam beim Klettern durch Steinschlag ein kleines Loch und spielt nun Auslaufmodell…

Okay, also wieder aus der Flasche trinken. War mir bisher zu umständlich, bis ich das Source Convertube entdeckte:
Source Convertube Trinksystem
Was ist das? Ein Strohhalm mit Beissventil? Ja, sozusagen …

Witrläsen Bin halt ein Flaschenkind…

La Sportiva Otaki

Als der La Sportiva Otaki Ende 2015/Anfang 2016 das erste Mal den Augen der Weltöffentlichkeit gezeigt wurde, hörte man Gerüchte und Meinungen à la “eine Mischung aus Katana und Miura”. Später hiess es dann, der Schuh sei eine Weiterentwicklung des Miura – meinem Lieblingsschuh.

Das war dann Grund genug, mir endlich ein Paar dieser Schuhe …

La Sportiva Otaki Woman
Damenmodell
Farbe: Sulphur / Coral

La Sportiva Otaki
Herrenmodell
Farbe: Blue / Flame

… zu gönnen und sie mal einem Vergleich zu unterziehen.

Witrläsen La Sportiva Otaki

Urner Granit

Wenn’s mal wieder länger dauert auf der Gotthardroute (N2)…
Die erste Klettermöglichkeit bei Erstfeld hatte ich ja schon beschrieben – aber im feinsten Urner Granit gibt es natürlich noch unzählige andere Möglichkeiten.

Wenn man sich erst einmal bis Göschenen durchgeschlagen hat und keine Lust mehr zur Weiterfahrt hat, kann man doch einen kleinen Abstecher zur Göscheneralp machen – schliesslich gibt es dort einen wunderschön gelegenen Zeltplatz, und direkt daneben gleich einen kleinen Klettergarten (Koordinaten: 683’059 / 167’390):

Klettergarten Vorder Bründli direkt gegenüber vom Zeltplatz Mattli

Witrläsen Urner Granit