Felbertauern

So langsam verabschieden sich die Schönwettertage dieses Jahr – also noch schnell ein bisschen “on tour” gehen, bevor man sich notgedrungen am Plastik austoben muss.

Mein Sonntagsausflug ging ins Gebiet Felbertauern – ein hübsches Granitbouldergebiet auf 3 Sektoren mit insgesamt 132 Problemen (Schwerpunkt 7a aufwärts).

1. Tal des Wassers

Sektor Tal des Wassers
Sektor “Tal des Wassers”
Koordinaten N47 09.215 E12 32.357
Parkplatz N47 09.627 E12 32.173 – am Tunnel-Nordportal
Zugang Dem markierten Wanderweg (Richtung “Amertaler See”) direkt ins Blockfeld folgen
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Dies ist der m.E. schönste Sektor des Gebiets. Nur wenige hundert Meter über dem Nordportal des Felbertauerntunnels gelegen (Strasse bis hierher mautfrei), stehen hier 17 grössere und kleinere Granitblöcke zur Auswahl. Ein paar Probleme sind noch nicht geputzt, also besteht noch Potential.

Block 11, "Rebell" (Fb 6a+)
Block 11, “Rebell” (Fb 6a+)

Bemerkenswert war, dass trotz Regens in den Tagen zuvor hier nur der Boden nass, d.h. von einigen Rinnsalen durchzogen, war. An den Blöcken selbst konnte man gut was machen; im Gegensatz zu …

2. Heidnische Kapelle

Sektor Heidnische Kapelle
Sektor “Heidnische Kapelle”, Block 11
Koordinaten N47 10.602 E12 31.900
Parkplatz N47 10.816 E12 31.760 – beim Elisabethsee, mit Toiletten!
Zugang Dem markierten Wanderweg am See entlang direkt ins Blockfeld folgen
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Dieser Sektor trägt seinen Namen durch ein gleichnamiges Naturdenkmal, einem riesigen Granitklotz, dem man spirituelle Reinigungskräfte 😀 nachsagt.
16 Blöcke, einige davon vermoost, und allesamt noch etwas feucht, daher war ich hier nicht aktiv, ebenso wie im …

3. Wald

Wie der Name schon sagt, im Wald an einem Steilhang gelegen. 19 Blöcke.

Koordinaten N47 10.877 E12 31.725
Parkplatz N47 10.816 E12 31.760 – beim Elisabethsee, mit Toiletten!
Zugang Vom Parkplatz aus ein Stück entlang der Strasse gehen und beim Trafohäuschen rechts in den Wald
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Schattig, daher durchweg feucht gewesen. Zudem war der passabelste Zugang gesperrt als “Fütterungsbereich nach Salzburger Jagdgesetz” – also betreten quasi verboten und vielleicht in eigenem Interesse auch zu beachten, bevor man unliebsame Begegnungen mit Jägern macht…

 

Partnunsee

Kleiner Sonntagsausflug zum Ende meiner Herbstferien…
Ganz kurz gefasst, konnte leider verletzungs- und schneebedingt nicht viel machen:

Viele viele kleinere und größere Blöcke
Partnunsee
am östlichen Ufer des Partnunsees, wohl einst Teile der Schijenflue, bieten einiges an Boulderproblemen.

Und auch für Kletterer ist was dabei, handelt es sich hier tatsächlich um einen Klettergarten, denn ein paar der bis zu 12 Meter hohen Blöcke sind eingebohrt und mit Umlenkern versehen.Hier findet man 28 Routen in den Schwierigkeitsgraden 2b bis 7b und wie gesagt noch ungezählte interessante Linien zum Bouldern.

Koordinaten 784’143 / 209’113 – 1910 m ü.M.
Parkplatz 783’310 / 206’992
Zugang Der Fahrstrasse und anschliessend einfach dem Wanderweg in Richtung Partnunsee folgen.
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Kann man mal so “mitnehmen” und eine Rundwanderung zur Carschinahütte machen, wo es ein weiteres Bouldergebiet gibt.

Die Kletterrouten sind im SAC-Kletterführer Graubünden ausführlich dargestellt. Die Boulderprobleme beider genannter Gebiete sind darin leider nur erwähnt, aber nicht näher beschrieben.